HAUTPROBLEME

Du bist mit deinem „Hautproblem“ sicherlich kein Einzelfall und trotzdem fühlst du dich teilweise allein gelassen und hilflos. So geht es mehreren Millionen Menschen auf unserem Planeten. Die Zahl der Betroffenen wächst stetig und es kommen immer wieder neue Formen hinzu.

Sicherlich stellst auch du dir die Frage warum ist das so?

...warum ich? Eine Lösung gibt es leider nur selten ABER vielleicht eine Erleichterung und Verbesserung für dein Hautbild.
Wir nennen diese DERMABASAL®.

NEURODERMITIS

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Trockene Haut, entzündete Lippen und ein quälender Juckreiz: Diese Symptome machen Millionen von Menschen in Deutschland zu schaffen. Sie leiden an Neurodermitis. Was sich dabei in der Haut abspielt, ist gut erforscht – warum es zu der Krankheit kommt, noch lange nicht.

  • Fast jeder Vierte zeigt leichte Anzeichen der Hautkrankheit.
  • Neurodermitis verläuft in drei Phasen.
  • Ursachen der Krankheit – von Vererbung bis zu Umwelteinflüssen
  • Der Kampf gegen die Krankheit – mit Cremes gegen Trockenheit
  • Medizin: Behandlung der Symptome und Ursachenforschung


VOLKSKRANKHEIT NEURODERMITIS?

Die Angaben, wie viele Menschen von Neurodermitis betroffen sind, gehen auseinander. Hautärzte schätzen, dass jeder Vierte leichte Anzeichen einer Neurodermitis kennt - meist sind es kleine, trockene Stellen auf der Haut.

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer echten Neurodermitis. Immer häufiger wird die Hautkrankheit bereits bei Säuglingen diagnostiziert.

Einige Experten gehen davon aus, dass sich die Zahl der Menschen mit Neurodermitis alle zehn Jahre verdoppelt. Ob die Anzahl der Erkrankten in Deutschland tatsächlich so stark zunimmt, oder ob die Menschen nur stärker auf ihre Haut und mögliche Veränderungen achten und rascher zum Arzt gehen, lässt sich aber schwer sagen.


KRANKHEITSVERLAUF UND ERSCHEINUNGSFORMEN

Die Erscheinungsformen der Neurodermitis verändern sich, abhängig vom Alter des Betroffenen. Im Allgemeinen werden drei Phasen der Erkrankung unterschieden:

Meistens tritt Neurodermitis bereits bei Säuglingen auf: Gesichtshaut, Arme und Beine, manchmal auch Bauch oder Rücken, sind entzündet und rötlich.

Ein früher Hinweis auf eine Neigung zur Neurodermitis kann der sogenannte "Milchschorf" sein. Diese krustige Hautveränderung hat ihren Namen wegen der Ähnlichkeit mit verbrannter Milch. Oft tritt sie in Kombination mit nässenden Ekzemen auf. Bei etwa 30 bis 60 Prozent der Babys klingen die Symptome nach dem Kleinkindalter ab.

Ab einem Alter von zwei Jahren äußert sich Neurodermitis dann in Form von "Beugeekzemen". Das sind Hautveränderungen in Kniekehlen oder Armbeugen, auch Hände, Hals und Nacken sind oft befallen.

Bleiben die Beugeekzeme über längere Zeit bestehen, wird die Haut dicker – man spricht von "Lichenifikation" oder "Elefantenhaut". Eine Sonderform der Neurodermitis, die vor allem bei Erwachsenen auftritt, ist die "Prurigoform". Dabei treten am ganzen Körper juckende Knoten auf, manchmal sind auch nur Körperteile wie Ohrläppchen oder Hände betroffen.

In jeder Phase gravierender körperlicher Änderungen besteht die Chance, dass die Neurodermitis langfristig verschwindet, sie kann in diesen Phasen allerdings auch erstmals auftreten. Zudem kann sich eine Neurodermitis im Kindesalter später in Asthma oder Heuschnupfen umwandeln. Mediziner sprechen dabei vom Etagenwechsel.


"HAUTSACHE" NEURODERMITIS?

Die Hautkrankheit Neurodermitis ist schon lange bekannt. Ende des 19. Jahrhunderts gaben Mediziner ihr den aus dem Griechischen abgeleiteten Namen Neurodermitis ("neuron": Nerven; "derma": Haut; "itis": Entzündung).

Sie gehört zu den sogenannten "atopischen Erkrankungen": Atopisch bedeutet "fehl am Platz" und weist darauf hin, dass es nicht immer eine erkennbare Ursache für diese Krankheit gibt, beziehungsweise dass die Reaktion des menschlichen Immunsystems auf bestimmte Stoffe unangemessen, also "fehl am Platz" ist.

Wie bei allergisch bedingten Krankheiten wie Heuschnupfen oder Asthma ist auch die Neurodermitis auf eine Überreaktion des Immunsystems zurückzuführen. Während Heuschnupfen oder Asthma aber durch Pollen oder Hausstaub ausgelöst werden, sind die Ursachen bei Neurodermitis nicht so eindeutig zu benennen.

Sicher scheint heutzutage, dass die genetische Veranlagung eine große Rolle spielt. Haben beide Eltern eine atopische Erkrankung, liegt das Erkrankungsrisiko für das Kind bei rund 70 Prozent, bei nur einem erkrankten Elternteil liegt es zwischen 20 und 40 Prozent.

Fachleute vermuten, dass psychische Faktoren und Umwelteinflüsse den Ausbruch der Krankheit provozieren. Auslöser für Krankheitsschübe können Tierhaare oder Blütenpollen, Wollkleidung oder bestimmte Nahrungsmittel sein.

CREMEN ODER KRATZEN

"Das Schlimmste ist der unerträgliche Juckreiz" – fast alle Neurodermitis-Patienten sind sich in diesem Punkt einig. Denn sie wissen, dass sie dem Reiz nicht nachgeben dürfen. Beim Kratzen dringen Allergene und Schmutz in die Haut. Die Barrierefunktion der Haut wird geschädigt. Schlimme Entzündungen können die Folge sein.

Ein wichtiger Bestandteil der Therapie bei Neurodermitis ist daher eine konsequente Hautpflege. Eine Behandlung der trockenen Haut mit Cremes ist auch in symptomfreien Phasen wichtig, hier helfen Cremes mit Harnstoff (Urea) oder ungesättigten Fettsäuren besonders gut.

Im Winter ist oftmals eine fettere Salbengrundlage erforderlich als im Sommer – DERMABASAL® hat diese für dich.


DEN AUSLÖSERN AUF DER SPUR

Vor allem in der Vergangenheit wurde Schulmedizinern immer wieder vorgeworfen, dass sie sich in erster Linie auf die Behandlung der Symptome beschränken. Doch seit einigen Jahren konzentrieren sich Hautärzte, Kliniken oder alternative Heilmethoden immer stärker auf die Auslöser der Krankheit.

"Ganzheitliche Therapien" versuchen, das gesamte Umfeld des Betroffenen in die Therapie einzubeziehen. In jedem Fall ist es für die Betroffenen wichtig, nach den Auslösern für die Krankheitsschübe zu suchen, also gemeinsam mit ihrem Hautarzt mögliche Allergien festzustellen.

PSORIASIS SCHUPPENFLECHTE

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Schuppenflechte-Patienten habe außer ihrer Krankheit selbst ein großes Problem: Sie stoßen immer wieder auf Ablehnung. Das muss anders werden, dafür setzt DERMABASAL® sich ein. Nähe erlaubt!

Im Alter von zehn Jahren ändert sich das Leben von Simon (Name geändert) schlagartig. Es beginnt mit schuppiger Haut an Ellenbogen und Gelenken und zieht sich sehr schnell über den gesamten Körper. Die Diagnose: Psoriasis, die sogenannte Schuppenflechte. Die entzündeten und juckenden Hautstellen machen dem Würzburger körperlich und psychisch schwer zu schaffen. "Im Sportunterricht habe ich nur noch lange Kleidung getragen, um meine Haut nicht zeigen zu müssen", erinnert sich der heute 32-Jährige. Das Freibad im Sommer hat er ganz gemieden. "Wenn Freunde gefragt haben, habe ich mich in Lügen geflüchtet, um nicht mitgehen zu müssen."

Schuppenflechte

Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die erblich bedingt und nicht komplett heilbar ist. Ihre Symptome sind glänzende, silbrig-weiße Schuppen, die sich auf stark durchbluteten und entzündlich geröteten Hautstellen bilden. Grund dafür ist eine Verhornungsstörung der Haut, die dazu führt, dass sich die Zellen der Oberhaut sieben Mal schneller teilen, als bei gesunden Menschen. Betroffen sind speziell Ellenbogen, Hände, Beine und Kopfhaut, sowie Gesäß, Brust, Rücken und der Genitalbereich. Die betroffenen Stellen jucken häufig sehr stark. Ein großes Problem für Patienten sind meist auch die einhergehenden psychosomatischen Beschwerden und die Einschränkung der Lebensqualität. Zwei bis drei Prozent der Nordeuropäer sind laut Schätzungen von Psoriasis betroffen. In Deutschland leiden etwa zwei Millionen Menschen daran. Die Autoimmunerkrankung ist nicht ansteckend und tritt in wiederkehrenden Schüben auf. Als Auslöser gelten ergänzend zu den genetischen Veranlagungen Infektionen, Stress, Übergewicht, Alkohol und Rauchen, sowie Medikamente wie Betablocker oder Allergene.

Die Schuppenflechte begleitet Simon seitdem durch sein Leben – und prägt es. Der Chemie-Student muss regelmäßig erfahren, wie sich Menschen von ihm abwenden und Beziehungen scheitern. Körperkontakt und menschliche Nähe fehlen. Doch gerade das ist wichtig – nicht nur für Menschen mit Schuppenflechte. "Berührungen sorgen für einen ganzen Cocktail an Hormonausschüttungen", erklärt Andreas Körber, Oberarzt an der Hautklinik der Essener Uniklinik. "Im Gehirn werden Glückshormone freigesetzt und Stresshormone abgebaut." Und Stress sei mitverantwortlich für die Entzündungsprozesse im Körper.

Weltknuddeltag

Der Weltknuddeltag (oder auch Welttag der Umarmung) am 21. Januar ruft dazu auf, mehr Zuneigung, Zärtlichkeit und Gefühle zu zeigen. Menschliche Nähe und Berührungen wirken sich positiv auf das Immunsystem aus, senken den Blutdruck und sollen sogar die Gedächtnisleistung fördern.

Raus aus der Isolation

Die Ablehnung führt bei Simon erst in die Isolation und schließlich in die Depression. "Mit vielen Menschen kommt man als Betroffener gar nicht erst richtig in Kontakt, weil die Ablehnung direkt da ist", sagt der Würzburger. "Ich habe mich abgeschottet und eine Kluft zwischen mir und der normalen Gesellschaft ist entstanden." Das Studium lässt Simon zeitweise ruhen und flüchtet sich mithilfe von Drogen in eine für ihn erträglichere Welt. Kein Einzelfall, wie Oberarzt Körber weiß: "Das Selbstbewusstsein der Patienten verändert sich und führt dazu, dass einige Betroffene ihren Mangel an Zufriedenheit sogar mit Drogen oder Alkohol betäuben wollen." Die Hautprobleme werden dadurch immer stärker – ein Teufelskreis entsteht.

Therapiemöglichkeiten

In der äußerlichen Therapie wird in der Regel auf Lotionen und Cremes gesetzt. Um die Schuppenflechte in den Griff zu bekommen, können sogenannte Biologika und PDE4-Hemmer zum Einsatz kommen, heißt es vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Sie greifen in das fehlgeleitete Immunsystem der Patienten ein und hemmen gezielt Botenstoffe oder Enzyme, die Entzündungen auslösen. Allerdings können bei Biologika auch Nebenwirkungen auftreten, die aufgrund der Unterdrückung des Immunsystems das Infektionsrisiko erhöhen können. Eine mögliche Alternative können unsere DERMABASAL® Produkte sein.

JUCKREIZ

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Wohl jeder hat schon erlebt, wie Irritationen der Haut zu Juckempfindungen führen, sei es trockene oder sehr warme Luft, Sonnenbrand, bestimmte Stoffe oder Schürfungen. Häufig ist einfach Trockenheit der Haut die Ursache. Oft ist die trockene Haut anlagebedingt oder verursacht durch Hautveränderungen im Alter, z.B. eine Sebostase (verminderte Talgproduktion), geringe Flüssigkeitszufuhr oder erhöhten Flüssigkeitsverlust, z. B. bei Diabetes, Fieber oder trockener Luft.

Neben Trockenheit oder mechanischen Reizen führen Entzündungen in der Haut zu Juckempfindungen. Eine häufige Ursache ist die Neurodermitis (atopisches Ekzem). Die Betroffenen leiden oft lebenslang an Juckempfindungen, wobei die am meisten betroffenen Körperstellen vor allem im Kindesalter öfters wechseln. Bei der Therapie sind die Vermeidung von Hautirritationen – das können u. a. Nahrungsmittel, Kleidungsstoffe, trockene Luft oder Salben sein – und eine konsequente Hautpflege das Fundament der Therapie. Weitere Hauterkrankungen mit entzündungsbedingten Juckempfindungen sind die Kontaktdermatitis, das dishydrotische Ekzem und nicht zuletzt die Windpocken.

Juckreiz in der Schwangerschaft kann zahlreiche Ursachen haben. Nicht immer handelt es sich um eine Schwangerschafts-dermatose. Juckreiz und Veränderungen an der Haut deshalb grundsätzlich vom Arzt abklären lassen! In der Schwangerschaft ist es außerdem sehr wichtig, jede Therapie sehr sorgfältig mit dem Arzt abzusprechen, um sicherzugehen, dass sie dem Ungeborenen nicht schadet.

Im Rahmen der Schwangerschaft kommt es normalerweise zu komplexen Veränderungen in Hormonhaushalt, Stoffwechsel und Immunsystem. Diese machen sich auch an der Haut bemerkbar: Die Pigmentierung nimmt zu, die Blutgefäße werden weiter gestellt und das Bindegewebe wird weicher. Diese Veränderungen können die Schwangere stören, sind im Normalfall aber nicht bedenklich.

Falls schon vorher Hauterkrankungen bestanden, kann die Schwangerschaft deren Verlauf beeinflussen. So bessert sich eine Schuppenflechte (Psoriasis) in der Regel deutlich, während Autoimmunkrankheiten wie der Lupus erythematodes sich vorübergehend verschlechtern können. Es kommt auch vor, dass eine Schwangere zufällig eine Hauterkrankung entwickelt, die in keinem ursächlichen Zusammenhang mit der Schwangerschaft steht. Beispiele hierfür sind eine akute Nesselsucht (akute Urtikaria), welche unter anderem durch einen grippalen Infekt ausgelöst werden kann, sowie die Milbenerkrankung Krätze (Skabies).

Spezifische Schwangerschaftsdermatosen

Darüber hinaus gibt es spezifische Schwangerschaftsdermatosen (Dermatose = Hautkrankheit, griechisch derma "Haut"), die speziell in der Schwangerschaft oder unmittelbar nach der Entbindung auftreten können. Im Einzelnen sind dies, aufgezählt in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit:

  • Die atopische Schwangerschaftsdermatose
  • Die polymorphe Schwangerschaftsdermatose
  • Die intrahepatische Schwangerschaftscholestase
  • Das Pemphigoid gestationis, auch Herpes gestationis genannt

Alle vier Schwangerschaftsdermatosen beeinträchtigen die werdende Mutter durch starken Juckreiz.

Behandlung von Schwangerschaftsdermatosen

Zur Behandlung einer atopischen oder einer polymorphen Schwangerschaftsdermatose oder eines Pemphigoid gestationis verordnet der Arzt gut verträgliche Kortisonpräparate (Glukokortikoide) in Form von Salben oder Cremes, in schwereren Fällen eventuell zusätzlich als Tabletten. Gegen den Juckreiz helfen Polidocanol-haltige Cremes und Lotionen wie z.B. die DERMABASAL® night4night lotion oder das DERMABASAL® itch stop spray.

JUCKREIZ

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Wohl jeder hat schon erlebt, wie Irritationen der Haut zu Juckempfindungen führen, sei es trockene oder sehr warme Luft, Sonnenbrand, bestimmte Stoffe oder Schürfungen. Häufig ist einfach Trockenheit der Haut die Ursache. Oft ist die trockene Haut anlagebedingt oder verursacht durch Hautveränderungen im Alter, z.B. eine Sebostase (verminderte Talgproduktion), geringe Flüssigkeitszufuhr oder erhöhten Flüssigkeitsverlust, z. B. bei Diabetes, Fieber oder trockener Luft.

Neben Trockenheit oder mechanischen Reizen führen Entzündungen in der Haut zu Juckempfindungen. Eine häufige Ursache ist die Neurodermitis (atopisches Ekzem). Die Betroffenen leiden oft lebenslang an Juckempfindungen, wobei die am meisten betroffenen Körperstellen vor allem im Kindesalter öfters wechseln. Bei der Therapie sind die Vermeidung von Hautirritationen – das können u. a. Nahrungsmittel, Kleidungsstoffe, trockene Luft oder Salben sein – und eine konsequente Hautpflege das Fundament der Therapie. Weitere Hauterkrankungen mit entzündungsbedingten Juckempfindungen sind die Kontaktdermatitis, das dishydrotische Ekzem und nicht zuletzt die Windpocken.

Juckreiz in der Schwangerschaft kann zahlreiche Ursachen haben. Nicht immer handelt es sich um eine Schwangerschafts-dermatose. Juckreiz und Veränderungen an der Haut deshalb grundsätzlich vom Arzt abklären lassen! In der Schwangerschaft ist es außerdem sehr wichtig, jede Therapie sehr sorgfältig mit dem Arzt abzusprechen, um sicherzugehen, dass sie dem Ungeborenen nicht schadet.

Im Rahmen der Schwangerschaft kommt es normalerweise zu komplexen Veränderungen in Hormonhaushalt, Stoffwechsel und Immunsystem. Diese machen sich auch an der Haut bemerkbar: Die Pigmentierung nimmt zu, die Blutgefäße werden weiter gestellt und das Bindegewebe wird weicher. Diese Veränderungen können die Schwangere stören, sind im Normalfall aber nicht bedenklich.

Falls schon vorher Hauterkrankungen bestanden, kann die Schwangerschaft deren Verlauf beeinflussen. So bessert sich eine Schuppenflechte (Psoriasis) in der Regel deutlich, während Autoimmunkrankheiten wie der Lupus erythematodes sich vorübergehend verschlechtern können. Es kommt auch vor, dass eine Schwangere zufällig eine Hauterkrankung entwickelt, die in keinem ursächlichen Zusammenhang mit der Schwangerschaft steht. Beispiele hierfür sind eine akute Nesselsucht (akute Urtikaria), welche unter anderem durch einen grippalen Infekt ausgelöst werden kann, sowie die Milbenerkrankung Krätze (Skabies).

Spezifische Schwangerschaftsdermatosen

Darüber hinaus gibt es spezifische Schwangerschaftsdermatosen (Dermatose = Hautkrankheit, griechisch derma "Haut"), die speziell in der Schwangerschaft oder unmittelbar nach der Entbindung auftreten können. Im Einzelnen sind dies, aufgezählt in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit:

  • Die atopische Schwangerschaftsdermatose
  • Die polymorphe Schwangerschaftsdermatose
  • Die intrahepatische Schwangerschaftscholestase
  • Das Pemphigoid gestationis, auch Herpes gestationis genannt

Alle vier Schwangerschaftsdermatosen beeinträchtigen die werdende Mutter durch starken Juckreiz.

Behandlung von Schwangerschaftsdermatosen

Zur Behandlung einer atopischen oder einer polymorphen Schwangerschaftsdermatose oder eines Pemphigoid gestationis verordnet der Arzt gut verträgliche Kortisonpräparate (Glukokortikoide) in Form von Salben oder Cremes, in schwereren Fällen eventuell zusätzlich als Tabletten. Gegen den Juckreiz helfen Polidocanol-haltige Cremes und Lotionen wie z.B. die DERMABASAL® night4night lotion oder das DERMABASAL® itch stop spray.

NARBEN

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Es gibt eine Vielzahl von Narben. Ob Aknenarben, Narben nach Kaiserschnitt, Narben nach Operationen oder Narben nach Unfällen, bei allen Formen versucht der Köper diese „verletzten“ Hautstellen möglichst schnell zu schließen. Nicht immer gelingt dies optimal und es entstehe dauerhaft sichtbare Narben. 

Heutzutage ermöglichen unterschiedliche Behandlungsmethoden eine deutliche Verbesserung der „unschönen“ Narben. Ein wesentlich entscheidender Punkt für eine optisch möglichst gute Narbenheilung ist die Pflege des Narbengewebes kurz nach Abschluss des Heilungsprozesses. Hierfür stehen dir bei DERMABSAL® das scar soften gel bereit.

AKNE

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Akne an sich ist der Sammelbegriff für eine Vielzahl von verschiedenen Ursachen einer Hauterkrankung, bei der sich Follikel entzünden. Akne tritt nicht immer nur im Gesicht auf, sondern kann auch den ganzen Körper betreffen. Typischerweise sind Jugendliche in der Pubertät von dieser Hautkrankheit betroffen, sie kann aber auch bei Erwachsenen auftreten. Die Ursachen von Akne sind vielfältig und wir möchten sie dir hier erklären.

Endogene Akne

„Endogen“ bedeutet „von innen verursacht“ und „endogene Akne“ fasst alle Formen der Akne zusammen, die durch Veränderungen im körpereigenen Stoffwechsel hervorgerufen werden. Ganz klassisch ist da der veränderte Hormonhaushalt in der Pubertät, der bis zum etwa dreißigsten Lebensjahr noch hormonbedingt Akne auslösen kann. Aber auch Babys und Kleinkinder können aufgrund von Hormonschwankungen und Stoffwechselveränderungen Akne bekommen. Bei älteren Erwachsenen ist eine endogene Akne meist durch Stoffwechselerkrankungen verursacht und sollte vom Arzt abgeklärt werden.

Exogene Akne

„Exogen“ ist das Gegenteil von „endogen“ und beschreibt Vorgänge, die von außen verursacht werden. Diese Form der Akne entsteht also nicht durch Hormon- und Stoffwechselveränderungen, sondern wird von äußeren Faktoren verursacht. Bekannte Formen dafür sind:


Mallorca Akne

Diese Form der Akne entsteht durch ein ungünstiges Zusammenspiel von fetthaltigen Kosmetika (wie zum Beispiel stark fetthaltigen Sonnencremes), dem körpereigenen Hauttalg und UV Einstrahlung (Sonne). Betroffene sollten vor dem Sonnenbad oder einem längeren Aufenthalt in der Sonne auf fetthaltige Kosmetika verzichten und Sonnenschutzprodukte auf Gelbasis, in öl- und fettfreier Rezeptur verwenden.


Kosmetik-Akne

Diese Form der exogenen Akne wird durch Kosmetikprodukte ausgelöst, die „komedogen“ sind. „Komedogen“ beschreibt die Eigenschaft mancher Kosmetika, Komedonen ( = „Mitesser“) zu fördern. Mitesser entstehen, wenn die Talgdrüsenfollikel der Haut verstopft werden. Meistens treten diese Komedonen auf Nase, Kinn und Stirn auf. Mitesser sind oft Auslöser von Aknepickeln. Wer seine Kosmetik als Auslöser von Akne im Verdacht hat, sollte darauf achten, dass Kosmetika als „nicht komedogen“ gekennzeichnet sind. Nicht immer sind damit alle Inhaltstoffe, auf die man persönlich reagiert, aus der INCI-Liste gestrichen.


Medikamenten-Akne

Manche Wirkstoffe in Medikamenten können Akne auslösen. Inhaltstoffe wie Barbiturate, Lithium und Corticosteroide gelten als Hauptauslöser. Barbiturate sind in manchen Schlafmitteln, Epilepsie-Medikamenten, Antidepressiva und Narkosemitteln enthalten. Lithium steckt in Antidepressiva und manchen Mineralstoffpräparaten. Corticosteroide haben ein weites Anwendungsspektrum: Sie werden zur Behandlung von beispielsweise Asthma, Autoimmunerkrankungen, Cluster-Kopfschmerz, Ekzemen, Epilepsie, Hörsturz sowie akutem Tinnitus, Neurodermitis und einigen anderen Beschwerden eingesetzt. Wer seine Medikamente im Verdacht hat, Akne auszulösen, sollte die Packungsbeilage vollständig lesen und den Verdacht mit dem behandelnden Arzt durchsprechen. Niemals das Medikament wegen „Pickel-Alarm“ eigenmächtig absetzen!


„Doping“

Ein Missbrauch von Anabolika und eine Überdosierung der Vitamine B6, B12 und D2 ruft auch Pickel hervor. Nicht selten ist an einem vermeintlichen „Muskelprotz“ an der Akne zu erkennen, dass hier illegal nachgeholfen wurde, die Muskelpakete entstehen zu lassen. Stellt sich die Frage, was schöner ist: Muskeln oder Pickel? Wer solche Nahrungsergänzungsmittel nimmt, kann die dadurch bedingte Akne durch einfaches Absetzen dieser unnötigen Mittel leicht zum Abheilen bringen.


Kontaktakne

Manche Stoffe lösen Akne aus, wenn sie mit der Haut in Kontakt kommen. Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf dieselben Stoffe, empfindliche Haut reagiert unter Umständen wesentlich schneller und heftiger mit einer Akne. Mineralöle gehören zu diesen Akne – auslösenden Stoffen. Wer also mit solchen Ölen regelmäßig in Kontakt kommt, sollte die Haut durch Kleidung oder Schutzhandschuhe vor Kontakt schützen. Chlorakne tritt selten auf, kann aber bei der Verwendung von manchen Holzschutzmitteln vorkommen. Entsprechende Schutzkleidung vermeidet die Entstehung einer Kontaktakne – egal, um welchen Stoff es sich handelt.


Drogen

Manche Drogen, zum Beispiel Ecstasy oder Heroin, führen ebenfalls zu Hautveränderungen, die der Akne sehr ähnlich sehen, streng genommen aber keine ist.


Süßigkeiten

Gerüchteweise tragen ungesunde Lebensmittel wie Schokolade und andere Süßigkeiten zur Entstehung von Pickeln bei. Es lassen sich bis jetzt jedoch keine sicheren medizinischen Beweise für diese These belegen. Richtig ist aber, dass eine ausgewogen Ernährung, reich an frischem Obst und Gemüse, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen und genug Flüssigkeit zu einem gesunden Hautbild beiträgt.

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